Über uns
Wie die Ev. Christus-Kirchengemeinde Emmer-Nethe zu ihrem Namen kam
Jesus Christus – die starke verbindende Kraft unserer Gemeinde
Liebe Christinnen und Christen in der „Evangelischen Christus-Kirchengemeinde Emmer-Nethe“.
Haben Sie sich eigentlich auch schon gefragt, woher der Name unserer Gemeinde kommt und wie er entstanden ist? Wer denkt sich so einen langen und vielleicht auch etwas sperrigen Namen aus? Früher war es doch so einfach! „Evangelische Kirchengemeinde Brakel“ oder „Lügde“ oder „Marienmünster-Nieheim“ oder „Steinheim“– einfach der Ortsname und alles war klar.
Seit einiger Zeit aber findet ein großer – und wohl auch notwendiger - Prozess der Umstrukturierung der Gemeinden statt. Aus ehemals selbstständigen und kleineren Gemeinden werden größere zusammenhängende Einheiten, die von – leider immer weniger - Pfarrerinnen und Pfarrern betreut werden und die nun neu zusammenfinden müssen.
So ist es auch unseren früher selbstständigen vier Kirchengemeinden ergangen, die sich in den oben genannten Städtenamen wiederfanden. Aus vier Gemeinden wurde eine.
Was auf dem Papier vielleicht nur ein Verwaltungsakt ist, das geht im Zusammenleben nicht so einfach. Dazu braucht es Überzeugungskraft, Zeit und den guten Willen aller Beteiligten.
Was verbindet uns eigentlich? Wodurch und womit identifizieren wir uns?
Ein verbindendes Element ist sicher der Name der neuen Gemeinde. „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen“, sagt Gott und zeigt uns damit, dass er uns kennt, uns wahrnimmt, uns beachtet. Wer einen Namen hat, der wird beachtet, der wird gesehen. Und wer sich gesehen fühlt, wer Beachtung erfährt, der fühlt sich zugehörig, der ist nicht allein, sondern Teil einer Gemeinschaft – einer „Gemeinde“ eben.
Aber wie soll diese Gemeinde denn nun genannt werden? Welchen Namen soll sie erhalten, damit sie gesehen und erkannt werden kann? – damit sie beachtet wird? Wie kann man ein verbindendes Element finden, durch das sich alle angesprochen fühlen?
Früher war es eben die Stadt, in der die Kirche steht, die der christlichen Gemeinde ihren Namen verlieh; oft auch ergänzt durch einen biblischen Namen, etwa den eines Evangelisten – Matthäus, Markus, Lukas oder Johannes. Auch ein bedeutender Ort des alten oder neuen Testamentes konnte im Gemeindenamen vorkommen, wie „Emmaus“ oder „Nazareth“.
Vor 8 Jahren stand der damalige Planungsausschuss Gemeindevereinigung vor der Aufgabe, einen passenden Namen für die neue große Evangelische Kirchengemeinde, die wir seitdem sind, zu finden. Und da tauchte die Frage von vorhin auf einmal ganz deutlich auf, stand im Raum und wollte beantwortet werden:
Was verbindet uns eigentlich? Wodurch und womit identifizieren wir uns?
Was zunächst ganz einfach schien, wurde zu einer echten Bewährungsprobe für den Planungsausschuss. Vorschläge wurden gemacht – und wieder verworfen. Vorgaben aus dem Kirchenrecht wurden bemüht – und waren leider wenig hilfreich. Ein Städtename sollte im Gemeindenamen vorkommen, damit man die Gemeinde geographisch „verorten“ konnte.
Wie sollte das denn gehen, bei vier so weit auseinanderliegenden ursprünglichen Gemeindeeinheiten?
Wenigstens eine geographische Gemeinsamkeit musste doch zu finden sein. Aber weder ein gemeinsamer Fluss oder eine gemeinsame Landschaft, der oder die alle in sich vereinen konnte war auf der Landkarte vorhanden, selbst die Flüsse Emmer und Nethe schaffen das nicht jeder allein.
Die Köpfe rauchten buchstäblich, die Diskussion wurde immer angestrengter, und schließlich sagte kaum noch jemand etwas, weil bei allem Bemühen keine Lösung zu finden schien. Und dann – plötzlich - kam die erlösende Idee. Die Antwort war doch so einfach!
Wer verbindet uns alle im Glauben an Gott und seine Kirche?
Es ist natürlich Jesus Christus, der Erlöser. Er ist die verbindende Kraft, die unsere Gemeinde eint und die ehemals eigenständigen Gemeinden zusammenführt. Durch ihn hat Gott uns erkannt und in ihm finden wir unsere Erlösung.
Wie eine Erlösung fühlte sich auch dieser Vorschlag für einen Gemeindenamen an. Alle im Raum stimmten der Idee sofort zu. Da war kein Zögern und kein Zaudern mehr. Nur noch Erleichterung war zu spüren. Es war, selbst bei dieser doch eigentlich kleinen Aufgabe einer Namensfindung, wie eine Erlösung.
„Evangelische Christus-Kirchengemeinde Emmer-Nethe“,
so heißen wir seit der Gemeindevereinigung im Juni 2019 und unter dem Namen Jesus Christus können wir zusammenfinden, können wir eine Gemeinde sein!
Seine Kraft ist stärker als die geographische Nähe zueinander.
Wir können ihn gemeinsam in jeder unserer vier Kirchen finden.
Wir können uns in seinem Namen ansprechen lassen als eine starke evangelische Gemeinschaft in Brakel, Marienmünster-Nieheim, Steinheim und Lügde.
Und wie schön und erhebend ist es doch, wenn wir jedes Jahr an Weihnachten die Geburt Jesu Christi feiern, des Namensgebers unserer Gemeinde.
In seinem Namen können wir ermutigt nach vorne schauen, uns getrost allen zukünftigen Aufgaben stellen und hoffnungsvoll als eine große evangelische Kirchengemeinde in unserem Glauben leben.
Wie ist unsere Gemeinde organisiert?
Unsere Pfarrer sind für alle kirchlichen Handlungen für Sie da, sei es der sonntägliche Gottesdienst, Taufen, Trauungen und Trauerfeiern als auch seelsorgerliche Gespräche.
Hauptamtliche Mitarbeiter
Das Personal ist für ein breites Spektrum von kirchlichen Aktivitäten und Aufgaben zuständig.
Wer bei uns dazugehört sehen Sie, wenn Sie etwas hinunter scrollen.
Ehrenamtliche Mitarbeiter
Ohne die Ehrenämter wären viele Aufgaben nicht zu bewältigen.
Herzlichen Dank an alle, die sich ehrenamtlich in unserer Gemeinde engagieren.
Das Presbyterium hat die Verantwortung über die Leitung der Gemeinde.
Bei regelmäßigen Treffen werden wichtige Entscheidungen getroffen und das Leitbild der Gemeinde geprägt.
Das sind wir
Unsere Kirche und unsere Angebote sind nur durch ein großartiges Teamwork mit den unterschiedlichsten Menschen möglich:
Gabrielle Beimdick
Evelyn Schöning
Sabine Trost
Gemeindebüros
Ludmilla Detzel
Jakob Harder
Erna Langlitz
Küster und Hausmeister
Natalia Barsukow
Christiane Neumann
Dennis Pape
Helena Reicherd
Zbigniew Watorowski
F. Witte
Kirchenmusiker
Bezirksausschuss
bestehend aus Mitgliedern des Presbyteriums, hauptamtlichen Mitarbeitern und insgesamt 15 Ehrenamtlichen